QuicksearchStatistikenLetzter Artikel: 20.02.2012 04:36
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Monday, February 20. 2012Puerto Eden - Golfo de Penas - Darwin Passage
Am nächsten Morgen, 17.02.12 um 08.45 Uhr warfen wir bei herrlichem Sonnenschein die Leinen los und genossen die Fahrt nordwärts durch die Kanäle. Abends um 23.00 Uhr erreichten wir den Pazifik. Der Wind hatte stark zugenommen, Schwimmwesten angelegt und angeleint mußten wir uns erst wieder an die Schaukelei gewöhnen. Das Boot arbeitete schwer in der hohen SW Dünung und
See. Sehr schnell mußten wir das Großsegel reffen. Die Überquerung des gefürchteten Golfo de Penas hatte begonnen. Morgens um 11.00 Uhr hatten wir das Cap Raper quer und der Golf war überquert! Plötzlich sah man überall den Blas von vielen Walen, gespannt warteten wir ob sich uns einige Tiere nähern würden. Und tatsächlich befanden wir uns Augenblicke später Mitten in einer Schule von Buckelwalen. Die riesigen Tieren querten in nur einigen Metern unseren Bug, tauchten plötzlich direkt neben dem Boot auf. Ich versuchte auszuweichen, wußte aber nicht wohin, da die Wale überall waren. Barbara gelangen einige einmalige Bilder! Da Nachmittags eine Kaltfront durchziehen sollte ankerten wir für die Nacht in der Caleta Cliff.Am 19.02 2012 bei frischem Westwind setzten wir die Reise fort.Sogar segelnd! Um 01.45 Uhr am 20.02. fuhren wir in die Darwin Passage ein und befinden uns jetzt wieder in den Kanälen. Position 44°54,2'S 73°32,9'W Puerto Eden
Am nächsten Morgen, den 16.02.2012 oh Wunder, die Sonne scheint. Ich rudere mit dem Beiboot sofort zur Armadastation und melde uns dort an. Um 10.00 Uhr hieven wir den Anker und steuern auf das Dorf zu als ein Mann mit einem offenen Fischerboot winkend auf uns zukommt. Unser Diesellieferant! Er lotst uns zu einer Stichpier mitten im Dorf an der wir festmachen. Der erste Eindruck - welch schönes Dorf! Sogleich begann die umständliche Übernahme des Diesel mit Hilfe unserer Schlauchpumpe. Barbara eilte ins Dorf um bei einer Frau frische Brote zu bestellen, welche die Frau für durchfahrende Segler backt.Die herrlich frischen Brote wurden 3 Stunden später an Bord geliefert. Außerdem organisierte Barbara zusammen mit Peter die Frischwasserübernahme und besuchte den Supermarkt, der nicht viel größer ist als unser Salon. Als alles erledigt war, beschlossen wir einen Tag zu bleiben. Die Wanderschuhe angezogen und los ging's. Das Dorf befindet sich auf einer ca. 1qkm großen ca. 30m hohen Insel und hat ca. 200 Einwohner. Alle Häuser stehen am Ufer und sind durch einen stabilen Holzbohlensteg miteinander verbunden. Das hat den Vorteil, das man bei Regen den moorigen Boden nicht betreten muß.Irgendwelche Verkehrsmittel gibt es nicht, alles wird zu Fuß erledigt. Alle Häuser sind bunt angemalt und wir waren sehr angetan von der einfachen, bescheidenen Lebensweise dieser netten Menschen.
Friday, February 17. 2012Carleta Parquet - Puerto EdenAm 14.02.2012 konnten wir die Caleta Paraquet, in der wir mit 4 Landleinen an Bäumen festgemacht hatten, endlich verlassen. Am Nachmittag des 13.02.machte ich mit Barbara per Beiboot eine schöne Rudertour durch die wunderschöne Caleta. Immer wieder sind wir von der üppigen Vegetation hingerissen. Den ganzen Tag motorten wir bei strömendem Regen nach Norden und erreichten mit dem letzten Licht um 22.00 Uhr die Caleta Parry. Um 06.20 am 15.02. war der Anker auf und voller Vorfreude fuhren wir dem Gletscher Ventisquero Pio XI wiederum bei strömendem Regen entgegen. Dieser Gletscher ist der größte außerhalb der Antarktis alleine die Gletscherzunge ist 3,5 km Lang und die Höhe der Abbruchkante beträgt 50 Meter. Um 12.4o Uhr erreichten wir den Gletscher, setzten das Beiboot aus und Barbara und Frank landeten auf der Gletscherzunge!!!! Peter und ich blieben an Bord. Ich hatte ein sehr ungutes Gefühl und wartete ungeduldig auf die Rückkehr der Beiden. Sollte der Gletscher jetzt kalben, hätten die Beiden erschlagen werden können oder das Beiboot hätte kentern können. Aber die Beiden kamen unversehrt zurück an Bord und die Bilder die sie machten sind einmalig! Um 14.15 Uhr setzten wir die Reise, immer noch bei strömendem Regen, fort und ankerten um 22.15 Uhr vor der Armadastation von Puerto Eden. Saturday, February 11. 2012Caleta Paraquet 50-39,6 S 074-33,1 W
Am 07.02 2012 verließen wir endlich die Reede der Estancia Eberhardt, kurze Zeit später nahm der Wind schlagartig auf 8 Bft zu und wir waren froh um 13.50 Uhr in der Caleta Delano Unterschlupf gefunden zu haben.Am nächsten Morgen brachten wir Landleinen aus, da ein Sturm angesagt war. Ein einsamer Fischer, der als Einsiedler dort in einer selbstgebauten Hütte lebt half uns bei dieser Arbeit. Anschließend luden wir ihn zu einem kleinen Umtrunk ein woraufhin er uns einen riesigen Lachs schenken wollte. Den Lachs nahmen wir gerne, allerdings bezahlten wir ihn ( 10 000 Pesos, ca 13 €). Am nächsten Mittag um 15.45 Uhr liefen wir bei WNW 8 Bft aus um rechtzeitig bei Stauwasser in der schmalen Einfahrt des Santa Maria Canals zu sein (bis zu 8 kn Strom) In der Einfahrt wurden wir von williwas (extreme Sturmböen) überrascht und alle hatten das Gefühl jetzt sind die Grenzen des Yachtsports erreicht. Wir retteten uns in die Caleta Mousse und beendeten den Tag mit einer Flasche Wein. Gestern Morgen ging es ganz früh weiter, endlich mal bei ruhigem Wetter. Wir fuhren die ganze Nacht durch und liegen jetzt in der Caleta Paraquet, da heute eine Kaltfront durchzieht.
Wednesday, February 8. 2012Barbara's Bericht Caleta Delano
Wir hatten am 08.02.2012 einen außergewöhnlich schönen Tag. Hier in der sehr >geschützten Caleta befindet sich eine Lachsfarm mit netten Arbeitern. >Seit 30 Jahren lebt hier ein jetzt 65 Jahre alter Mann in einer grün >angestrichenen Blechhütte, die eine Tür und 2 Fenster hat, außerdem ein >hohes Schornsteinrohr. Die Fenster sind nicht verglast und rußgeschwärzt. >Er ist eins mit der Natur, eine schöne Ausstrahlung aus einem >Indianergesicht. Am 1. Tag erhielt er 1 Schachtel Zigaretten und wir >unaufgefordert 4 Fische. Gestern Waren wir für einen Spaziergang an Land, >schenkten ihm etwas Gemüse und Obst und Zigaretten. Nach einem ausgedeh>nten Spaziergang tranken wir 1 Flasche Wein mit ihm. Er schenkte uns 1 großen Lachs, den wir jedoch bezahlt haben.
>Sein Ofen im Haus ist ein großes Eisenfaß. >Als wir den Wein getrunken haben, spielte Karibik-Musik aus seinem >Kofferradio. >Am Nachmittag werden wir wohl 11 sm weiter gehen, in den Canal SantaMaria >In der Einfahrt herrscht ein starker Gezeitenstrom, der uns hier in der >Weiterfahrt blockieren würde. >Wir haben endlich eine Wetterbesserung in Sicht, d.h. Gas geben. >Unser Ziel ist jetzt erst einmal Puerto Edén. Wednesday, February 1. 2012Puerto Natales
Gestern Morgen, am 30.01.2012 hievten wir schon früh den Anker um an der Fischereipier Wasser und Diesel zu bunkern. Der Wind SW3. Dort angekommen sagte man uns der Tanklaster könne erst um 12.00 Uhr anliefern, außerdem muss noch das ok von der Armada eingeholt werden ( Formular, drei Durchschläge), das hat dann Barbara per Taxi erledigt. Wir übernahmen sofort 300 ltr Frischwasser. Um 10.00 Uhr hatte der Wind schon wieder auf SW6 Bft aufgefrischt und wir mußten die Pier verlassen,da es für uns gefährlich wurde dort zu liegen. Wir sind dann 10 sm den Fluß hinauf gefahren und liegen jetzt ruhig und sicher in herrlicher Landschaft vor der historischen Estanzia Eberhardt hier wird heute noch Schaf- und Pferdezucht betrieben. Der Besitzer Rudi Eberhardt ist ein direkter Nachfahre des Gründers Hermann Eberhardt. Hermann Eberhardt verließ Deutschland und gründete hier 1893 diese Estanzia, sie ist eine der ältesten in dieser Gegend. Herr Eberhardt bestellte noch gestern Nachmittag den Tanklaster, der auch prompt abends unseren Brennstoff anlieferte. Heute Abend wollen wir auf der Farm groß essen, Nana und Andreas von der Miepke 2 werden auch anwesend sein.
Sunday, January 29. 2012Ankunft Puerto Natales
Thursday, January 26. 2012Magellan Straße passiert/Leaving Magellan Strait
Magellanstrasse passiert
Am 23.01.2012 hat der Wind gedreht und auf 5 Bft abgenommen. Wir verlassen die Caleta Gallant und segeln in der Magellanstr. nach Westen. Leider nicht sehr lange, denn um 12.00 Uhr hat der Wind wieder auf West gedreht und der Motor muß wieder herhalten. Vor uns sehen wir Wale blasen und hoch aus dem Wasser springen, zum fotografieren ist der Abstand leider zu groß. Die Landschaft ist wie immer- großartig. Wir motoren den ganzen Tag und stehen abends ca. 18 sm östlich von Cap Tamar, dem nördlichen Ausgang der Magellanstr. in den Pazifik. Wir wollen in der Caleta Puerto Angostura übernachten, aber der Anker hält nicht auf dem felsigen Grund und so fahren wir weiter. (Später sind wir heilfroh diese Entscheidung getroffen zu haben). Um 05.05 Uhr am 24.01.2012 passieren wir den Leuchtturm Cap Tamar, wieder ein Meilenstein auf unserer Reise - der Pazifik ist erreicht! Jetzt geht es endlich nach Norden. Den ganzen Tag befahren wir die Kanäle Smyth und Union und ankern abends in der wunderschönen Caleta Puerto Fontaine, nur 60sm von Puerto Natales entfernt. Nachts kommt Wind auf und z.Zt. herrscht wieder voller Sturm, wir alle staunen,dass der Anker diesen Kräften gewachsen ist. Sunday, January 22. 2012Sturm in der Magellan Strasse
Sturm in der Magellanstraße
Im Handbuch steht: This part is characterised by a distressingly constant bad weather. The N/NW frontal winds prevail and they blow at an average of 25-30knots. These values increase to 40 to 50 knots during the passage of a deep depression. Genauso erfahren wir diese Gegend. Gestern sind wir den ganzen Tag gegen 30 Knoten Wind (7Bft) in der Magellanstraße nach Westen gegenangeknüppelt und haben uns abends in die Caleta Gallant gerettet, wo wir jetzt liegen. Der Wind jault im Rigg und an ein Fortkommen heute ist nicht zu denken. Die Böen gehen an 45 Knoten und oft denke ich: Hoffentlich hält der Anker.Wir liegen zwischen hohen, teils schneebedeckten Bergen. Unterhalb der Baumgrenze wachsen verkrüppelte Bäume, welche auf Grund des dauernden Westwindes alle nach Osten geneigt sind. In dieser Caleta haben schon berühmte Kapitäne mit Ihren Schiffen gelegen: 1587 Thomas Cavendish mit den Schiffen Desiree, Content und Hugh Gallant 1767 Louis Antoine de Bouggainville mit den Schiffen La Boudeuse und Etoile 1786 Antonio de Cordova mit der Fregatte Santa Maria de la Cabeza 1826 Captain Pringle Stokes mit HMS Beagle 1828 Captain Robert Fitzroy mit HMS Beagle 1830 Captain Parker King mit der Adventure 1896 Joshua Slocum einhand auf der Yacht Spray Ich hatte schon mehrmals auf die strikten Fahrregeln der chilenischen Armada hingewiesen und werde diese jetzt erläutern. 1. Als erstes füllt man einen Fragebogen aus, der aus ca. 50 Fragen besteht. Hier muß man alle Rettungsmittel angeben, Bauart des Schiffes, Kentersicherheit, Sicherheitszertifikat, Kommunikationseinrichtungen wie UKW HF und Iridium. Diesel-, Öl-, und Wasserbestände sind anzugeben und für wie viel Tage Proviant an Bord ist. Versicherung gegen Ölverschmutzung muß ebenfalls nachgewiesen werden. Kann man eine dieser Auflagen nicht erfüllen, kann man die chilenischen Hoheitsgebiete nicht befahren. 2. Jetzt muß ein Formular ausgefüllt werden, in dem der Skipper seine gewünschte genaue Fahrtroute angibt. Anschließend erhält man von der Armada das ersehnte ZARPE (die Fahrtgenehmigung). Im Zarpe sind die erlaubten zu befahrenden Kanäle genau aufgeführt. Viele Kanäle sind für Yachten gesperrt und man muß große Umwege fahren um in den erlaubten Kanälen zu bleiben.(erhöhter Dieselverbrauch) 3. UKW muß 24 Std/Tag abgehört werden. An bestimmten Armadaposten muß man sich per UKW melden. Außerdem muß 2x/Tag die Position per Iridium oder HF an die Armada geschickt werden. 4. Miesmuscheln dürfen erst nördlich des 43ten Breitengrades gesammelt und gegessen werden, da der Verzehr von Muscheln südlich des 43ten Breitengrades auf Grund der Verseuchung der Muscheln mit dem Algengift RED TIDE für den Menschen tödlich ist. Jetzt kann man endlich die Reise nach Norden antreten. Unsere Ankerposition in der Magellanstraße 53°41,3'S 71°59,7'W Friday, January 20. 2012ENDLOSES PATAGONIEN/ENDLESS PATAGONIA
Tuesday, January 17. 2012Caleta Olla-Caleta Silva via Caleta Emilita
Gestern am 16.01.2012 verliessen wir unter Motor die Caleta Olla und
motorten den Beagle Kanal westwärts. Um 13.00 Uhr bogen wir den den Fjord Seno Pia Brazo Este ein. Die ersten Eisstücke kamen uns entgegen. Das Eis wurde immer dicker und als wir vor dem Gletscher standen waren wir vom Eis eingeschlossen. Wir verweilten einige Zeit staunend vor dem riesigen Gletscher, und nahmen uns ein großes Stück Eis mit. Um 14.30 Uhr verließen wir den Fjord und setzten bei schönem Wetter die Reise gen Westen fort. Abends ankerten wir in der Caleta Emilita auf der Isla O'Brian. Heute Morgen Dauerregen niedrige Wolken und alles grau, trotzdem gehen wir Anker auf, denn wir müssen weiter. Mitgs ankern wir in der Caleta Silva auf der Insel Londonderry vor einem Wasserfall. An einem Baum sind viele Bretter mit Namen von Yachten angeschlagen. Nachher wollen wir an Land um uns die Bretter anzusehen. Es handelt sich hier um einen alten Brauch aus Segelschiffszeiten. Unsere Position: 54°56,8'S 70°46,5'W Sunday, January 15. 2012Caleta Ferrari-Caleta Olla
Yesterday on the 14th calm and continuous rain, immediateley I woke up everybody, anchor aweigh and departing.After an hour we arrived the Beagle Canal and were running West.At 12:10 we passed the isolated Armada Station Punta Yamana and then continued into the Brazo Noroeste.After passing Diabolo Island we were confronted with steep rapids but luckily the current was with us. Sudenly we saw the Glacier Ventisquero Holanda glowing in a magic blue.The Brazo Noroeste is called Street of the Glaciers and we will see them all within the next days.Now we are moored with shore ropes and at anchor save in the Caleta Olla with the wind howling in the rigg and heavy rain showers coming down. No one had the mood to go ashore. Position 54-56,41S 069-09,36W. Today morning on the 15th we saw Ian with is wonderful yacht PERSIMMON alongside after his arrival with 50 kn wind last night. He want to show his australian guests the Glaciers.When I asked him to provide me with some Diesel oil, he immediatley agreed . So we will replenish our stock of Diesel oil which make me very happy, because the voyage to Puerto Natales is still very long. Friday, January 13. 2012Departure Puerto Williams-Beagle Kanal Go WestAm 11.01. um 18.30 Uhr verließen wir endgültig Puerto Williams um unsere Reise nach Norden anzutreten. Nachts um 02.00 Uhr On January 11th at 18:30 we departed P.Williams to start our N-bound voyage. On the 12th at 02:00 the wind increased suddenly to 9 Bft and it was not possible to make way against it.Turned around and anchored in the Caleta Letier In the morning Barabara had prepared my birthday table with her, Frank's and Peter's wonderful presents..At noon we went ashore for a long walk. At 16:30 we continued our voyage but at 19:30 the head wind increased to 9 Bft again in the Beagle channel.We had to turn around and this time we dropped anchor in the Caleta Ferrari. WE made 5 nm in 3 hours and had a high Diesel oil consumption. Monday, January 9. 2012In Puerto WilliamsKAP HORN
Posted by Hans-Rolf Rauert
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17:50
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