Auf zu neuen Ufern

Am 13.05. war es endlich soweit, um 15.00 Uhr legten wir ab. Nachdem uns Freunde und Bekannte auf dem Steg verabschiedet hatten, lösten sich etliche Boote aus den Boxen und plötzlich wurden wir von einem Konvoi von Segelbooten bis zur Travemünder Mole begleitet. Es war ein bewegendes Gefühl, so von den Freunden, Bekannten und meiner Schwester Gabi verabschiedet zu werden. Nach Passieren der Mole setzten wir die Segel. Nachdem der Wind abends gegen 20.30 Uhr eingeschlafen war, ankerten wir vor Grömitz.

Am 14.05., nach einem gemütlichen Frühstück, setzten wir Segel und kreuzten nach Orth auf Fehmarn, wo wir um 17.20 Uhr ankerten.  Während der Nacht nahm der NW Wind bis auf Stärke 6-7Bft zu und wir verholten in den Hafen Orth, wo wir wegen des starken Windes zwei Tage warteten.
Am 17.05. hatte der Wind endlich nachgelassen, um 16.30 Uhr verließen wir den Hafen, setzten Segel und kreuzten Richtung Kiel. Der Wind, der leider immer noch aus NW kam, nahm nachts wieder schlagartig bis auf Windstärke 6/7Bft zu. Wir refften, jetzt war hartes Segeln angesagt. Am 18.05. gegen 11.00 Uhr machten wir endlich in der Schleuse Kiel-Holtenau fest, fuhren noch weiter bis zur Rader Insel und fielen in die Kojen.
Am 19.05. war gemütliche Kanalfahrt angesagt; um 16.30 Uhr verließen wir die Schleuse Brunsbüttel und machten kurze Zeit später im alten Hafen von Brunsbüttel fest. Heute steht eine kleine Motorreparatur an und morgen geht es mit der Morgentide nach Cuxhaven.