The crossing of the Bay of Biscay

AdminMonday the 05th of July at 12.00h we left Camaret sur Mer, the weather fine, the wind NE, strait from aft. For the next 330 nm the course 210°. A few hours later at 16.20h we hoisted our huge Spinnaker, giving us a much higher speed. The next morning - no wind anymore, the boat rolling in a high NWl'y swell. We had to start the motor untill 07.45h the next day. We where very thankfull when we could stopp the motor and start sailing again. Later during the Day many dolphins played around the boat for almost an hour.What a beauty to watch this beautiful animals for such a long time!
On the 8th of July in the morning at 09.00h we sighted land. But this can not be Spain!!!! Cold, dark with heavy clouds and we expected the sun!  Minutes later we sailed through a heavy thunderstorm. extreme rainfall, where are we??? But then at 12.00h the sun came through, within minutes it became hot, we motored at the new marina in La Coruna - we have arrived. At the pontoon we met the Trans-Ocean yacht

I need a vaccation

AdminPlease excuse but there is always so much to do and not enough time to update this blog - I need a vaccation. We are in La Coruna / Spain already. I am sitting on board under the sunroof and writing this article.
St. Vaast, a little fishingtown SE of Cherbourg is our favorite harbour to eat ousters, Frank and me everyday! From St. Vaast we sailed along the coast via Cherbourg to the Channel Islands. Our first Island was Alderney where we anchored in the huge bay. Be carefull, a full Custom/ Immigration process has to be followed here (including yellow flag to be hoisted).
On Saturday the 26th we heaved our anchor and sailed to Guernsey where we anchored in a very nice bay just in front of the town. We made a roundtrip over the island by bus for just 60 pence, thats what sailors like! On Sunday we went to a big sportsbar, the RED ONION, over and over decorated with english flags, all people were dressed in the english national teams tricot - it was the footballgame ENGLAND against GERMANY. Germany won 4:1 and what shall I say, we are still alive!!!!!!
Wednesday the 30th we sailed from Guernsey strait south to the french port of Lezardrieux, then along the coast to Camaret-sur Mer situated in the Bay of Brest. The food ouster, mussels ousters.....
Now we had to prepare for the crossing of the Bay of Biscay. On Monday the 05th of July I got a very good weatherrouting information from the German weatheroffice at Hamburg. Immediatly we went to the supermarket to get our provisions and off we went.



In la Coruna

AdminHier in der nagelneuen supermodernen Marina haben wir endlich wieder kostenlosen Internetzugang. Ich sitze unter dem Sonnensegel und schreibe diesen Bericht. Sehr freuen wir uns immer über Eure Einträge ins Gästebuch, recht vielen Dank! Wir liegen hier zusammen mit den deutschen Yachten ANNI NAD und LA BOHEME. Auch sie sind wie wir im Verein TRANS OCEAN (TO) organisiert und segeln um die Welt. La Coruna ist eine wunderschöne Großstadt und am Ankunftstag haben wir uns eine typische spanische Bodega ausgesucht und ausgiebig gefeiert.
Gestern Abend wurden wir von Heidi und Udo auf die LA BOHEME zum Violinkonzert eingeladen. Udo spielt an Bord wie auch in seinem Berufsleben die erste Geige. Fasziniert lauschten wir seiner Kunst und saßen nach der Darbietung noch lange an Bord der LA BOHEME.

Die Überquerung der Biskaya und warum man keine Schale mit Rührei auf dem Salontisch stehen lassen sollte

AdminWir sind auf unserem Weg nach SW, der Kurs immer 210°, herrliches Wetter und unser Ziel, die spanische Stadt La Coruna liegt recht voraus Entfernung ca. 320sm. Um 16.30 Uhr Segelwechsel, der Blister wird hochgezogen und wir sind gleich 2kn schneller. Da wir schon weit im Westen stehen, aber immer noch deutsche Sommerzeit an Bord haben, ist es fast bis Mitternacht hell, dafür geht die Sonne morgens erst gegen 07.00 Uhr auf. In Camaret durfte sich jeder seine Wachzeit aussuchen. Barbara von 04.00Uhr - 08.00Uhr und abends von 16.00 Uhr - 20.00 Uhr. Frank von 00.00 Uhr - 04.00 Uhr und von 12.00 Uhr - 16.00 Uhr und ich von 08.00 -12.00 Uhr und von 20.00 Uhr - 24.00 Uhr.
Am Dienstag, den 06.07.2010 morgens 07.00 totale Flaute, die Sonne scheint und das Boot dümpelt in der hohen NW Dünung, also Motor an. Dieser wurde 24.00 Stunden später wieder gestoppt und ab dem 07.07.2010 07.45 Uhr wurde endlich wieder gesegelt. Schönes Wetter, herrliches Segeln, da macht sich auch der Hunger bemerkbar. Frank will heute kochen und ich helfe. Es soll Bauernfrühstück geben, also Zwiebeln und Speck schneiden, große Schüssel auf den Salontisch, 6 Eier, Milch, Zwiebeln und Speck hinein und mit dem Schneebesen verrühren. Ich gebe eine humoristische Einlage mit meiner 30 Jahren alten Sonnenbrille, Frank greift zum Fotoapparat, um die Show festzuhalten, in der Sekunde holt das Boot über, der Schneebesen wird aus der Schüssel geschleudert, die Schüssel fällt um und der Inhalt ergießt sich über den Salontisch, das Barfach und fließt in die Bilge. Gibt es an Bord eine größere Schweinerei? Die nächste Stunde verbringen wir einträchtig damit, den Salon wieder zu säubern, anschließend werden wieder 6 Eier in dei Schüssel geschlagen (jetzt haben wir keine Eier mehr an Bord) und endlich - es gibt Bauernfrühstück.
Am Donnerstag den 08.07.2010 - Land in Sicht. Aber das ist doch nicht Spanien? Kalt, düster, Nebel und Wolken, die nichts Gutes verheissen. Der Wind frischt stark auf, wir bergen das Großsegel  und ab 09.00 Uhr segeln wir durch ein schweres Gewitter. Um 12.00 Uhr sind wir in La Coruna fest. Das Gewitter hat sich verzogen, die Sonne brennt, wir sind in Spanien angekommen.


In Camaret

AdminZu unserer Freude treffen wir hier wieder die TO Yacht Nadine, mit der wir schon in Cuxhaven zusammen lagen. Als wir vor ca. 15 Jahren mit unseren Freunden Peter und Nirri hier waren, war es noch ein betriebsamer Fischereihafen. Jetzt findet man an der langen Pier nicht mehr einen Fischdampfer und der Hafen ist geprägt von Yachten und Künstlern, welche sich hier niedergelassen haben. Der herrliche Sandstrand und das blaue Meer veranlassten uns am Sonntag baden zu gehen. Von Camaret aus starten viele Yachten in alle Welt und fast alle müssen von hier aus die gefürchtete Biskaya überqueren, so auch wir. Also waren etliche Vorbereitungen zu treffen, die da sind Dieselöl bunkern (100ltr), Proviant einkaufen und Wetterberichte einholen. Wir erhalten unsere Wetterberichte ausschließlich über unseren Navtexempfänger. Für die nächsten Tage wurde NE Wind angesagt, der beste Wind für uns. Um sicher zu gehen, ließ ich mir vom Deutschen Wetterdienst in Hamburg am Montagmorgen eine individuelle Routenberatung geben, das haben wir schon früher bei unseren Islandreisen mit gutem Erfolg gemacht (die Rechnung in Höhe von ca. 24,00€ kommt noch).
Die Routenberatung ergab: sofort lossegeln. Also ab in den Supermarkt und Proviantschleppen. Um 12.00 Segel hoch, den Bug nach SW ausgerichtet und bei herrlichem Wetter hieß die Tageslosung-Spanien wir kommen!

... und jetzt schnell nach Brest

AdminWir haben schon Nachrichten von Freunden erhalten mit der Frage: "Hat den Captain eine Schreibschwäche befallen, lange Zeit keine Einträge ins Logbuch!" Nein, keine Schreibschwäche, aber es ist immer zuviel zu tun und das Logbuch muss hinten anstehen. Laut unserem Reiseplan müssen wir am 05.07. aus Brest auslaufen, es ist also nicht mehr viel Zeit, um im Englischen Kanal rumzutrödeln. Am Mittwoch, den 30.06. Leinen los und bei herrlichem Wetter geht die 42sm Reise mit einer Tide zum kleinen Ort Terbeuden. Vor dem Yachthafen müssen wir noch 2 Stunden an der Wartetonne liegen, da im Hafen noch nicht genug Wasser ist.
Am nächsten Morgen den 01.07.2010 sagt der Wetterbericht Südwind der Stärke 4-5 voraus der im Laufe der Nacht zunehmen und auf Nord drehen soll. Genau für uns gemacht, denn wir wollen zuerst ca. 55sm nach Westen segeln um an der westlichsten Ecke Frankreichs, dem Leuchtturm LE FOUR, auf Südkurs zu gehen.
Um 10.15 Uhr Leinen los. Der Wind ist etwas westlicher als Süd und hoch am Wind bei langsam zunehmender Bewölkung segeln wir den ganzen Tag hoch am Wind nach Westen. Um Mitternacht nimmt der Wind stark zu, es regnet in Strömen, das Barometer fällt und ich denke: "Mal wieder falsch gepokert." Der Wind heult, es gießt und wir kreuzen zwischern den Riffen westlich von uns und dem Festland, als der Wind um 04.15 schlagartig aufhört. 30 Minuten treiben wir in der hohen Dünung und der querlaufenden See. Die Segel schlagen, das Rigg klappert, aber kein Lüftchen bewegt sich - also Motor an und die restlichen 18 sm nach Camaret übernimmt Frank das Ruder und um 9.15 Uhr sind wir in dem schönen Fischerort Camaret sur Mer, einem Vorort von Brest, fest.